Metaraum

Um das Reisen durch den Weltraum über lange Entfernungen hinweg möglich zu machen, war es notwendig, die zeitbedingten und energetischen Probleme zu lösen, die sich aus dem Reisen mit Geschwindigkeiten nahe, gleich oder sogar schneller als der des Lichtes ergeben hätten (FTL: Faster-Than-Light).

Als die klügsten Köpfe der Menschheit generationenlang nach den Lösungen suchten, fanden sie diese schließlich bei der Entdeckung des Metaraums. Der Metaraum ist ein Paralleluniversum, in dem einige Naturgesetze umgangen werden können, die der interstellaren Raumfahrt sonst als enorme Hürden im Wege stünden.

Als man den Zugang zum Metaraum mit technischen Mitteln ermöglichte, konnte man auf herkömmliche Antriebskonstrukte für den interplanetaren Flug zurückgreifen, bis man durch den Kontakt mit außerirdischen Spezies neue Technologien, wie z.B. verschiedene Feldantriebstechniken adaptieren konnte.

Einzige Voraussetzung für den Zugang zum Metaraum sind bestimmte Bedingungen, wie sie bisher nur in der Heliopause am Rande von Sonnensystemen vorzufinden sind, wo die Grenze zwischen Heliosphäre und interstellarem Gas den Sonnenwind auf Unterschallgeschwindigkeit abbremst.

Die Ausdehnung der Heliosphäre des Sol-Systems beträgt bis zu 150 AE (astronomische Einheiten – 1 AE=149 597 870 700 Meter oder mittlerer Abstand Sonne zu Erde). Heliosphären anderer Sonnensysteme weichen davon zum Teil erheblich ab. Daher besteht eine interstellare Reise zu einem bestimmten Planeten immer aus drei Teilen:

1. Reise innerhalb der Startheliosphäre bis zum Übergang in den Metaraum im Bereich der Heliopause.
2. Reise im Metaraum.
3. Austritt aus dem Metaraum und Reise von der Heliopause zum Zielort, wobei dieser natürlich auch außerhalb der Heliosphäre des Zielsystems liegen kann.

Um beim Eintritt in, bzw. Austritt vom Metaraum Zusammenstöße mit jeder Art von Materie (von Gasen über Raumschiffe bis hin zu (Exo-)Planeten) zu vermeiden, ist eine Kombination von dimensionsübergreifenden Sensoren und materieverdrängenden Aggregaten nötig. Dies sind notwendige Komponenten, auf die bei bestimmten Waffensystemen verzichtet wird, was zu einer verheerenden Vernichtung führen kann, durch die ganze Planeten ausgelöscht werden können (gravitonisches gerichtetes Pulsverfahren). Die Metaraumbombe ist das schrecklichste Beispiel für eine solche Waffe.

Die Reise im Metaraum erfolgt ohne wahrnehmbare zeitliche Verzögerung, sodass Ein- und Austritt in den Metaraum annähernd zeitgleich erfolgen. Für den Betrachter verschwindet ein Raumschiff beim Metaraumsprung einfach, lediglich ein rot-blaues Leuchten an den Rändern kurz vor Eintritt in den Metaraum ist unter Umständen sichtbar.

Der Raum zwischen Sonnensystemen und Galaxien ist aufgrund der eingeschränkten Zugänglichkeit des Metaraums beinahe völlig unbekannt und liegt nur im Interessenbereich von Langzeitforschungsprojekten neugieriger Spezies, die kostspielige Missionen mit unbemannten Sonden durchführen (Tiefenraumforschung). Die Einschränkungen der Claifex-Führung bezüglich der Erforschung des Tiefenraums waren jedoch sehr rigide und haben größere Projekte lange Zeit verhindert.

Spoilerwarnung NKI 15
Seitdem die VerWel diesbezügliche Verbote aufgehoben hat, erwacht das Interesse am Tiefenraum neu. Das bekannteste Forschungsunternehmen ist das ehrgeizige Quontuur-Projekt der Jolaski Tarn , mit dem Tiefenraumer Quontuur, eines der größten Raumschiffe, die je gebaut wurden.

Metaraumnetz

Der Metaraum ist jene Dimension, die das Überbrücken unvorstellbar weiter Entfernungen unter Einsatz eines Metaraumantriebes ermöglicht.

Durch den Metaraum wird mittels eines etablierten Netzes navigiert. Neue Verbindungen zu finden, ist wie die Suche einer Nadel im Heuhaufen, wobei jeder Fehlgriff tödliche Folgen haben kann. Ein etabliertes Netz zu nutzen ist daher für interstellare Reisen wichtiger, als dessen räumlicher Zusammenhang. Metaraumnetze werden, auch wegen der oft weit auseinanderliegenden Welten intelligenter Spezies, über mehrere Galaxien hinweg ausgedehnt, ohne dass dabei ein Zugang zur ganzen Galaxie geschaffen wird. Zwar wäre es möglich, jedes System einer neu gefundenen Galaxie zu bereisen, doch müsste man dabei zunächst auf herkömmliche Antriebsysteme zurückgreifen, die selten mehr als ein Drittel der Lichtgeschwindigkeit erreichen, da nicht jedes Sonnensystem einer Galaxie per Metaraum erreicht werden kann.

Die Reisezeiten beim Einsatz normaler Antriebe würden ins Unermessliche steigen, jedwede Bildung von Kolonien mit direktem räumlichen Zusammenhang wurde daher nie in Erwägung gezogen. Alle bekannten Metaraumnetze, also dass der Claifex und Raroneas, wurden in Jahrtausenden allmählich aufgebaut.

Eine Ausnahme bildet das Opial als künstliches Metaraumnetz im Void, das nur über heliozentrische Metaraumsprünge zwischen den künstlichen Sonnen zugänglich ist. Besondere physikalische Gegebenheiten im Void führen dazu, dass das Netz zwar einen relativen räumlichen Zusammenhang bildet, doch die absoluten Entfernungen sind so groß, dass er keine Rolle spielt.

Ara-Gemini III

Das Ara-Gemini-System ist berühmt als eines der größten Urlaubszentren der Claifex. Ara-Gemini III, oder auch Rekam, ist die Heimat der Rekamrep, die weitestgehend humanoid im Erscheinungsbild und für ihre Offenheit gegenüber anderen Spezies sowie ihren ausgeprägten Sexualtrieb bekannt sind. Der Planet bietet mit seinem milden Klima zahllose Erholungsmöglichkeiten insbesondere an den Stränden der „Hunderttausend Inseln“.

Der Ozean Rekams ist sehr ausgedehnt und bedeckt auf Millionen von Quadratkilometern die untergegangenen Städte der antiken Rekamrep. Diese Bereiche sind Ziel vieler Hobbytaucher und Touristen, die immer wieder eine Statue oder ein Schmuckstück zutage fördern. Die Rekamrep selbst meiden diese Ruinen, zeigen kein ernstzunehmendes Interesse an der Historie ihrer Vorfahren und haben keine Einwände gegen die Plünderung ihrer Kulturschätze, solange der Tourismus floriert. In der Vergangenheit gab es vereinzelte Vorwürfe wegen angeblich gefälschter Antiquitäten mit einer Verwicklung höchster Regierungsstellen und der mächtigen Tourismusbehörde Rekams. Seitdem werden Antiquitäten von Ara-Gemini III häufig mit großer Skepsis begutachtet und generell nur noch zu geringen Preisen gehandelt. Den Hobbytauchern und Urlaubern scheint dies nicht den Spaß zu verderben, insbesondere seit die Tourismusbehörde jeden Monat eine andere Art von Fundstück mit Prämien belegt. So gab es ein freies Essen beim Fund einer Fudomiam-Vase oder eine kostenlose Besuchstour des Krius-Archipels beim Auffinden einer Puntio-Münze, die in erstaunlich großer Anzahl an die Strände angeschwemmt werden.

Seit einigen Jahren verfügt Ara-Gemini III über einen stattlichen Ponton-Raumhafen, der einen außergewöhnlich hohen Warenumschlag hat und täglich von großräumigen Frachtern der Karjoraner angeflogen wird. Die für den Hafen verantwortlichen Behörden sind verschwiegen, was Art und Menge umgesetzter Güter anbelangt.

Ckostuuk

Die Sippe der Ckostuuk ist eine der mächtigsten Familien auf Partim, der Heimatwelt der Partik. Somit stellt sie eine der mächtigsten familiären Verbände der gesamten Claifex dar.

Spoilerwarnung SO Truktock
Den Einfluss der Ckostuuk auf die Entstehung und Geschicke der VerWel darf man nicht unterschätzen. So war es der ehemalige Admiral Truktock (von den) Ckostuuk, der sich zum Piratenführer erhob, und später, nach Gründung der VerWel, wieder rehabilitiert wurde (eine extreme Seltenheit in der Kultur der Partik).

Seran Ckostuuk, Truktocks Onkel, war Gründungsmitglied des Rates der VerWel und hatte Gerüchten zufolge Einfluss bei der Kaperung der Koron Ji, des Raumschiffs, das den Piraten unter Truktocks Führung zu ihrem Erfolg verhalf.

Auch bekannt ist Truktocks Nähe zu der Person Iason Spyridon, dem terranischen Kapitän, der selbst an einem Angriff auf das Motaxun-System beteiligt war, der dem Ende der Claifex vorausging und den Aufstieg der Nefilim als neue Macht in der VerWel einleitete.

Gerüchten zufolge war Truktock mit der Entität Erebos in Kontakt getreten, noch bevor diese zur beherrschenden Macht auf Floxa II aufstieg und damit zu einem wesentlichen Machtfaktor der neuen VerWel wurde. Es wird vermutet, dass Truktock Ckostuuk auch hier entscheidenden Einfluss auf das Schicksal der Claifex genommen hat, indem er Erebos zu einem ersten, wenn auch kleinen Sieg über Aureol verhalf.

Später, während der Aureol-Invasion , kehrte Truktock mit einem ausrangierten Schlachtschiff des Claifex-Militärs zurück nach Floxa und kämpfte erneut mit Erebos gegen Aureol.

VerWel, die

Die Vereinigten Welten. Der Nachfolger der Claifex wird von einem Rat regiert, der aus allen Mitgliedern der VerWel besteht. Alte Denkweisen und Strukturen prägen weiterhin das Bild der Öffentlichkeit, auch wenn Terra und andere Welten ihren Status als autonome Heimatwelten zurückerhalten haben.

(Trivia: VerWel entspricht in der Aussprache in etwa dem englischen Wort „farewell“, was u.a. „Abgesang“ oder „Abschied“ bedeutet.)

(Artikel ist in Bearbeitung)

Terraner, die

Ursprüngliche Bezeichnung für Vertreter der Spezies Mensch (siehe dort).

Spoilerwarnung NKI 24
Terra öffnet sich bei der Wiederbesiedelung für alle „Verlorenen“, zu denen verschiedene Spezies gehören, darunter auch die Kinuu, Kalimbari und eine Reihe anderer Individuen, die fortan zu den Terranern gezählt werden.

Piraten, die

Ein Zusammenschluss von vielen Spezies, überwiegend jedoch Terranern, die in der Claifex durch Ächtung oder Zerstörung ihrer Heimatwelten an den Rand der Gesellschaft getrieben worden waren und sich unter dem Partik Truktock zusammenschlossen, um die Claifex zu stürzen.

Claifex, die

„Die Claifex“ bezeichnet sowohl die räumliche Gesamtheit aller Systeme unter der Herrschaft der „Großen Drei“ des Motaxun-Systems, als auch die Führungsspitze der Claifex selbst. Diese ist ursprünglich aus dem uralten Reich der vereinigten Völker des Motaxun-Systems hervorgegangen. Dies ist das einzige bekannte Sonnensystem, das mehrere intelligente Völker auf verschiedenen Planeten gleichzeitig hervorgebracht hat und die größte Macht in der Galaxis. Die Claifex besteht an ihrer Spitze aus den drei Völkern der Planeten Koro, Rungk und Partim, die sich vor langer Zeit zur Claifex zusammengeschlossen haben und ihren Herrschaftsbereich seither immer weiter ausdehnen konnten. Auf dem sechsten Planeten des Systems sollen die Ruinen eines unbekannten Volkes unter dem Staub der Jahrtausende begraben liegen, aber aufgrund der rigiden Absperrung des gesamten Motaxun-Systems fanden keinerlei Untersuchungen statt. Gerüchte und Legenden berichten von fantastischen Anlagen und ungeheuren Schätzen, sowohl materieller als auch geistiger Natur, die dort zu finden sein sollen und über die die „Großen Drei“ eifersüchtig wachen.

Jedes der drei Völker des Motaxun-Systems weist spezifische Eigenheiten in der Morphologie auf, die in der Beschaffenheit der jeweiligen Biosphäre ihres Heimatplaneten begründet sind, aber häufig die Vermutung aufleben lassen, dass jedes der drei Völker ursprünglich genetisch konstruiert worden ist.
Das Motaxun-System besteht aus insgesamt sechzehn Planeten, die um das Zwillingsgestirn Gara-Tiem kreisen.

Die Korokari bewohnen den dritten Planeten des Systems, der unter extremen Bedingungen von Hitze und Trockenheit inmitten einer Sandwüste Wesen beherbergt, die sich in ihrer Erscheinung durch ein Siliciumdioxid-Exoskelett und der Fähigkeit, selbst höchsten Temperaturen widerstehen zu können, von vielen anderen intelligenten Völkern unterscheiden. Die Gesellschaft der Korokari basiert auf einem System, das den Ältesten und Stärksten die höchste Stellung zuspricht, wobei nicht viele alt genug werden, um in die höchsten Ränge aufzusteigen, sei es aus gesundheitlichen Gründen oder aufgrund vorzeitigen Ablebens wegen einer Meinungsverschiedenheit mit einem jüngeren Korokari. Die Korokari sind in Klans organisiert und fertigen hervorragende Panzerungen für Schiffe sowie verschiedenste Halbleiter höchster Entwicklungsstufen an. Ihre technologischen Fertigkeiten und ihre Überlegenheit im Kampf lassen sie sowohl häufig in der Wissenschaft als auch im Militär der Claifex hervortreten. Ihre größte Schwäche sind ihre Empfindlichkeit gegenüber Wasser und tiefen Temperaturen sowie ihre ständigen Querelen mit den Mitgliedern anderer Klans.

Die Runa bewohnen den dritten Planeten des Motaxun-Systems und sind aquatische Lebensformen, die sich nicht außerhalb des Wassers bewegen können. Sie ähneln in ihrer Erscheinung irdischen Tintenfischen und können ihre Tentakel so geschickt einsetzen wie Hände. Ihre Gesellschaft ist in streng logische Bereiche gegliedert, die es den Runa erleichtern, ihren Platz in der Gesellschaft zu finden. Ihre Fähigkeiten liegen im Bereich Forschung und Navigation, wodurch sie häufig im Weltraum anzutreffen sind. Alle Schiffe der Claifex weisen getrennte Biosphären auf, die es mittels einer hoch entwickelten Energieschildtechnologie der Runa ermöglichen, dass ein Korokari neben einem Runa steht und sich trotzdem mit ihm verständigen kann. Dadurch ist es den Runa möglich, ihre überlegenen Navigationsfähigkeiten in den Dienst der Flotte zu stellen.

Die Partik bewohnen den vierten Planeten des Motaxun-Systems und sind eine primatenähnliche Lebensform, die die Dschungel und Ebenen eines Planeten bewohnt, der keine Ozeane aber dafür unzählige Seen aufweist, die zusammen genommen mehr als die Hälfte der Planetenoberfläche bedecken. Sie sind in Häusern organisiert und weisen ein komplexes System der Gesellschafts- und Machtorganisation auf, das sie zu großen Teilen auf den Rest des Motaxun-Systems übertragen haben, was hauptsächlich dem Zweck dient, dort ihre Fähigkeiten in der Politik auszuspielen. Weiterhin sind sie hervorragende Programmierer und verantwortlich für einige der leistungsfähigsten Rechner der Galaxis, die in den mächtigen Schlachtschiffen der Claifex eingesetzt werden und auch in den zahlreichen Universitäten Partims zu finden sind.

Die Claifex hat im Laufe ihrer zweitausendjährigen Geschichte über vierhundert verschiedene intelligente Völker in mehreren Galaxien in ihren Herrschaftsbereich „integriert“. Von der Claifex ausgelöscht wurden mehr als 70, wobei genaue Zahlen schwer zu ermitteln sind. Viele der Mitglieder der Claifex leben in einem Spannungsfeld von Macht und Terror, das durch eine „Zuckerbrot-und-Peitsche-Politik“ der „Großen Drei“ des Motaxun-Systems aufrechterhalten wird. Völker und Planetensysteme steigen schnell auf und fallen dann ebenso schnell wieder sehr tief, wenn der politische Wind im Motaxun-System umschlägt.
Der größte Teil der Galaxis lässt die rigiden Einschränkungen von Privatsphäre und die Willkür der Claifex-Staatsorgane aber hauptsächlich deshalb über sich ergehen, weil die diffuse Furcht vor den Übergriffen der Kholafan, geschürt durch die Konfrontationspolitik der Claifex und die zeitweilig auftretenden Bedrohungen in Form terroristischer Akte der Kholafan, eine Atmosphäre ständiger Alarmiertheit erzeugen. Seitdem die terranischen Kriege vor vierhundert Jahren endeten, hat jedoch die angebliche Bedrohung durch die Kholafan stark an Bedeutung eingebüßt. Ein realer Feind, und die tatsächlich entstandene Auseinandersetzung, hat die Erschaffung künstlicher Feindbilder überflüssig gemacht. Zudem gelingt es der Claifex-Regierung nicht mehr, die Kholafan als reale Bedrohung darzustellen, seit die Angriffe Terras gezeigt haben, wie real ein echter Krieg in der Claifex sein kann.
Regierungen einzelner Systeme nutzten jedenfalls die Situation, um die Überwachung ihrer Bevölkerung zu verstärken, und die eigene Machtposition sowohl innerhalb ihres eigenen Systems als auch im Verbund der Claifex zu stärken.
Einige wenige Systeme zeigen jedoch Konstanz in Ihrer Abneigung oder in ihrer Loyalität.
Zu den treu ergebenen Völkern zählen hauptsächlich die Zar Zak, die Solansch und die Suruniel.
Zu den Völkern mit einer Affinität zum Ungehorsam zählen die Grippta Fal, die Klolex, die Ghurag, die Jolaski Tarn und natürlich die heimatlosen Terraner (alle anderen wurden bereits vernichtet).

Kiut

Konzern mit einem Kerngeschäft im Bereich von Mineralien, bekannt für schlechte, bzw. unfaire Bezahlung seiner Geschäftspartner.

Kardaschow-Skala

Nikolai Semjonowitsch Kardaschow war Astrophysiker und einer der ersten Forscher der Menschheit, die sich vor der interstellaren Raumfahrt noch im 20. Jahrhundert (nach alter terranischer Zeitrechnung.) wissenschaftlich fundiert mit extraterrestrischem, intelligentem Leben auseinandergesetzt haben.
Er entwickelte ein System zur Einstufung des Entwicklungsstandes einer Zivilisation. Die Fähigkeit einer Zivilisation Energie zu nutzen, war dabei die Grundlage für die Einstufung nach Typ X auf der Kardaschow-Skala.

•Typ I: Eine Zivilisation ist befähigt, die gesamte auf einem Planeten verfügbare Energie zu nutzen. (Terra zu Beginn des Terrakrieges.)
•Typ II: Eine Zivilisation ist befähigt, die gesamte Energie eines Planetensystems zu nutzen. (Die Großen Drei des Motaxun-Systems nutzen mithilfe einer Dyson-Sphäre die Energie des Zentralgestirns.)
•Typ III: Eine Zivilisation ist befähigt, die gesamte Energie eines Weltenverbundes, einer Galaxie oder äquivalenter Systeme zu nutzen. (Aureol für Raronea unter Ausnutzung des Penrose Prozesses, also Energieschöpfung aus rotierenden schwarzen Löchern.)

In Ergänzung zur ursprünglichen Skala (Kardaschow-Entitäten-Skala):
•Typ IV: Eine Entität ist befähigt, die gesamte Energie eines Universums zu nutzen.
•Typ V: Eine Entität ist befähigt, die gesamte Energie einer Anzahl Universen zu nutzen.
•Typ VI: Eine Entität ist befähigt, die gesamte Energie des Multiversums zu nutzen.

Welche Entitäten zu solch ungeheuerlichen Leistungen befähigt sind, dass sie durch die Kardaschow-Entitäten-Skala erfasst werden, ist mangels Erkenntnislage bestritten. Infragekommend sind jedoch die als Phanes bekannte Superentität auf Kadath und die auch als Chaos bezeichnete Entität der MetaSphäre.