TeQumseh

Kurz TQ.

TeQumseh (eigentlich Tecumseh, nach dem bekannten nordamerikanischen Indianer) war ein Hersteller für Handfeuerwaffen und Gewehre, der die terranischen Streitkräfte versorgte, bis er durch den Sieg der Claifex am Ende des Terra-Krieges vernichtet wurde.

Bekannte Modelle von TeQumseh:
TQ Phase IV: Eine antike Handfeuerwaffe des terranischen Herstellers TeQumseh, die auf der Adaption außerirdischer Patente aufbaut, die kurz nach dem Ersten Kontakt erworben und mit bestehenden terranischen Technologien kombiniert wurden.

Der Hersteller konnte durch konsequentes Umdenken bereits bekannte Technik zu einer enorm gesteigerten Effektivität bringen, was typisch war für die Zeit nach dem Ersten Kontakt.

Die Strahlenwaffe nutzt Lichtverstärkung durch stimulierte Emission von Strahlung und ist sowohl sehr effektiv als auch sehr robust.

Antike terranische Waffen sind in der Claifex verboten, werden aber aufgrund ihrer hohen Güte immer noch teuer im Schwarzmarkt gehandelt.

Metaraum-Bombe

Die Metaraum-Bombe ist das schrecklichste Kampfmittel der Claifex. Ihre Zerstörungskraft beruht auf Gesetzmäßigkeiten der Metaraumnutzung und reicht aus, um ganze Planeten zu zerstören, was einige Male ausgenutzt wurde, z.B. im Falle der Kinuu.

Als im Terra-Krieg versucht wurde, die Erde zu vernichten, misslang dies nur, weil einige der ersten Nefilim aktiviert waren und die Metaraumbombe, die für die Erde gedacht war, auf den Mond umlenkten.

Die Verheerungen, die darauf folgten, machten die Erde für Menschen größtenteils unbewohnbar, wenngleich ihre Ökosphäre auch überlebte.

Gaia-Roboter

Robotermodell der im Sol-System ansässigen Kalypso-Werke, des letzten terranischen Konzerns, der nach dem Ende des Terra-Kriegs von der Claifex geduldet wurde. Die Gaia-Roboter wurden maßgeblich von Dr. Susannah Tomasi mitentwickelt und verfügen über einen hohen Grad an Autonomie, jedoch keine KI.

Gaia KI

Projekt zur Erschaffung einer KI, die helfen soll, die Bewohnbarkeit der Erde wiederherzustellen und für künftige Generationen zu sichern.

Titanen

Uralte Spezies, deren Vergangenheit bis in die Frühzeit der menschlichen Spezies zurückreicht und in Sagen und Legenden überliefert wurde.
Titanen sind über drei Meter groß, ausgesprochen kräftig und intelligent. Sie gelten als unsterblich, können jedoch durch Gewalt sterben. Sie verfügen über enorm fortschrittliche Technologie, machen sich Schwarze Löcher zunutze, reisen über Torpfade und verfügen über sogenannte Bastionen, die überall auf der Erde verteilt sind.

Nefilim

Auch Nefilim-KI.

Ich erinnere mich noch lebhaft an Sargon, den ich eigenhändig aus dem Eis eines sterbenden Planeten barg: Ein Roboter mit einem Korpus, der so ungewöhnlich war, dass er mehr Ähnlichkeit mit einer Skulptur hatte, als mit einer profanen Maschine. Ein breiter Torso verhüllt mit Panzerplatten, bot Platz für insgesamt vier, jeweils links und rechts untereinander angeordnete Arme, deren robuster Aufbau in vierfingrigen Händen endete. Die Beine waren lang und schwer gebaut, mit Füßen, die entfernt an Vogelkrallen erinnerten, was hervorragend zu den metallenen Flügeln auf dem Rücken passte, die zurzeit zusammengefaltet waren. Die Spannweite musste aber beträchtlich sein. Ich fragte mich, ob die massiven Schwingen einem Zweck jenseits der bloßen Ästhetik dienten. Die gesamte Oberfläche schimmerte in einem matten Silber und ließ keinerlei Rückschlüsse auf das Alter des Roboters zu. Einige Klappen im Torso und an den Extremitäten mochten Waffen oder Werkzeuge verbergen. Der Kopf zeigte ein Gesicht mit entfernt menschlichen, maskulinen Zügen, die jedoch deutlich massiver und entschlossener wirkten. Der Unterkiefer schien unbeweglich und der Mund bestand nur aus einer angedeuteten Furche, die den grimmigen Gesamtausdruck verstärkte. Die Augen lagen tief in den Höhlen und erinnerten in ihrer Form an diejenigen von Raubvögeln. Kontrollierte Wut und unbezwingbarer Wille bildeten eine furchterregende Einheit in diesem stählernen Antlitz. Es war, als hätte man dem Archetyp des unbesiegbaren Widersachers ein Gesicht gegeben. Ein beunruhigender Anblick, sicher nicht nur für den menschlichen Betrachter.Iason Spyridon

Nefilim-Einheiten dienten während des Krieges zwischen Terra und der Claifex als Geheimwaffen, die aufgrund der Ereignisse zum Ende des Krieges hin nicht mehr ihren Zweck erfüllen konnten.

Darüber hinaus sind Nefilim-Einheiten in Konstruktion und Materialverarbeitung einmalig. In Kalimbars Chronik wird vermutet, dass die Verwendung von Antimaterie eine wesentliche Rolle bei ihrer Konstruktion spielte.

Man verbarg das Geheimnis ihrer Herstellung vor langer Zeit. Die terranischen Wissenschaftler beschlossen bei der Konstruktion der Nefilim, dass sie ihnen die Möglichkeit, sich selbst zu reproduzieren, vorenthalten wollten. Eine letzte Kontrollmöglichkeit, falls sich die künstliche Intelligenz der Nefilim gegen die Menschen selbst richten sollte.Dr. Demi Tomasi

Sie besitzen die einzige KI mit Bewusstsein in der gesamten Claifex. Ein offenes, sich selbst anlernendes System. Jeder Nefilim gibt sein erlerntes Wissen dabei an jeden anderen Nefilim weiter, dem er begegnet.

Eine Metaraum-Bombe reichte aus, um den Mond der Erde zu pulverisieren. Etwas, das ein Nefilim spielend erledigt. Ein einziger Nefilim kann alle Jupitermonde zerstören, ohne auch nur annähernd an seine Leistungsgrenze zu geraten. Die Energievorräte der Nefilim sind unerschöpflich und sie sind nur extrem schwer zerstörbar.

Menschen

Viele Menschen sind nach der Zerstörung ihres Heimatplaneten und dem größten Teil ihrer Kolonien in alle Winde zerstreut worden. Die Claifex hat seitdem jeden Versuch, eine neue menschliche Kolonie zu gründen, mit aller Brutalität zunichtegemacht. Doch die hohe Widerstandskraft und Anpassungsfähigkeit der menschlichen Psyche und ihrer bereits vor vielen Generationen genetisch manipulierten Körper hat sie vor der endgültigen Ausrottung bewahrt.

Man munkelt von der Existenz geheimer Kolonien und die Gerüchte reichen von fantastischen Hohlwelten über als Asteroiden getarnte, enorme Raumstationen bis hin zu hypothetischen Metaraumtoren, die in unbekannte Galaxien reichen sollen.

Für einige wenige Völker sind die Menschen zu einem Symbol des Widerstandes gegen die Claifex geworden, zu Märtyrern. Für die meisten anderen Völker sind sie lediglich ein heimatloser Haufen Herumtreiber, mit denen sich nur die zwielichtigen Elemente der Gesellschaft einlassen.

An vielen Orten wird der Kontakt zu Menschen gemieden, weil man Angst vor der Aufmerksamkeit der Claifex hat und Schwierigkeiten vermeiden möchte oder weil man weiß, das die Terraner einem feindlich gesinnten Opponenten wenig Chancen auf einen Sieg lassen. Etliche Völker aber, die sich neutral oder sogar loyal der Claifex gegenüber verhalten, sind den Menschen ganz offen feindlich gesinnt, da die offizielle Geschichtsschreibung die gesamte Menschheit zu einer Ausgeburt des Bösen abgestempelt hat.

An einigen Orten begegnet man eher einer größeren Anzahl Menschen als anderen. Einer dieser Orte ist der Planet Katara II.
Ganz sicher aber begegnet man keinem Menschen innerhalb des Motaxun-Systems, es sei denn auf dem Weg zur Hinrichtung.

Einigen wenigen Menschen ist es trotz aller Widrigkeiten gelungen, zu Wohlstand und relativem Ansehen zu gelangen, zum Beispiel der Inhaberin der Kalypso-Werke, Demi Tomasi, die jedoch ihre Existenz vor den Augen der Claifex bedeckt halten musste, bis die VerWel diesen Missstand behob.

Viele Menschen leben als Einzelgänger, seltener in kleinen Familien, ganz selten in Sippen und verdienen sich in den verschiedensten Bereichen ihren Lebensunterhalt.

Ihre Anpassungsfähigkeit an unterschiedliche Klimata und ihre hohe Widerstandskraft gegenüber den meisten Krankheitserregern im Verbund mit ihrer enormen Fähigkeit zur intellektuellen Adaption stellt ihre größte Stärke dar und es gibt kaum einen Ort in der Galaxis, an dem man nicht einem Menschen begegnen könnte.

Im Gegensatz zu den Menschen der frühen Neuzeit (Homo sapiens) weisen heutige Vertreter dieser Spezies einige Veränderungen aufgrund intensiver Anwendung gentechnischer Manipulation auf.

Trotz des Bestehens individueller Merkmale und Verhaltenseigenarten sind alle zur Zeit der „Genetischen Revolution“ bekannten und bereits antizipierten körperlichen und geistigen Krankheiten, die auf den menschlichen Körper Einfluss nehmen könnten, durch eine radikale Veränderung des Immunsystems und Metabolismus weitestgehend wirkungslos gemacht worden.

Die genetischen Vorgaben wurden erweitert, wo möglich und sonst bis an ihre Grenzen gebracht. Zum Beispiel verfügt ein durchschnittlicher Mensch um 350% der Sehfähigkeit eines gesunden Menschen vor der Genetischen Revolution, was die Auflösungsgrenze der Retina darstellt.

Alle weiteren Sinne sind ebenfalls hoch entwickelt, z.B. ist der Geruchssinn besser, die Schallwahrnehmung durch das Ohr gleichzeitig robuster und empfindlicher, die Haut 25% dicker, die Heilungsrate höher als bei Neugeborenen, die Empfängnisfähigkeit bewusst steuerbar, Muskeln und Beatmungsapparat auf olympischem Niveau, das Skelett stärker und flexibler, die Zähne selbsterneuernd, etc.

Das Schlafbedürfnis konnte auf ein Minimum von vier Stunden in drei Tagen reduziert werden, dennoch verspüren viele Menschen in emotional oder seelisch anstrengenden Perioden ein größeres Verlangen nach Schlaf, oder folgen einem Tag-Nacht-Rhythmus, der ihrer Lebenssituation angepasst ist, z.B. im Zusammenleben mit anderen Spezies.

Die größte Veränderung der genetischen Grundlage geschah während der Genetischen Revolution durch die Ausdehnung der Lebenszeit. Ein durchschnittlicher Mensch wird bis zu 400 Jahre alt, einige sogar 600 oder älter. Nach dem Heranwachsen wird der Alterungsprozess stark verlangsamt, sodass ein Mensch erst in den letzten fünf Jahrzehnten deutliche Alterungserscheinungen aufweist.

Andere Völker der Claifex weisen ebenfalls Veränderungen ihrer genetischen Grundlage auf, jedoch sind die Menschen in der Entwicklung der technologischen Grundlagen schon führend gewesen, bevor sie in die intergalaktische Gesellschaft eintraten, wodurch ihnen die Anpassung an die harten Lebensumstände einer vom Aussterben bedrohten Spezies besser gelingt als anderen, die in ähnlicher Lage waren. In der Tat hatte man innerhalb der Führungsspitze der Claifex schon längst mit einem Aussterben der Spezies Mensch gerechnet.

Ungeachtet dieser enormen Überlebensvorteile neigt der Terraner zu Machtgier und moralischer und ethischer Wankelmütigkeit. Die kulturell bedingten Eigenheiten des Menschen führten zur Aufnahme des Krieges mit der Claifex-Regierung. Größenwahn und Arroganz zur beinahe erfolgreichen Vernichtung der ganzen Spezies.

Die größte Herausforderung des Menschen ist also eine Revolution des Bewusstseins, die trotz aller Gentechnik nicht erreicht werden konnte und immer noch auf sich warten lässt.

Jolaski Tarn

Spezies, welche die Terraner mit der Produktion einer großen Anzahl Gaia-Roboter für die Tiefenraummission der Quontuur beauftragte.

Eqoui

Spezies aus einer von den Titanen zerstörten Galaxie, die einst über sehr fortschrittliche Technologie verfügte.

Spoilerwarnung NKI 15
Einige der letzten Eqoui leben seit Jahrtausenden verborgen in der Antarktis und bewachen zusammen mit den dort überlebenden Terranern eine Bastion der Titanen, in denen die Sichel und andere Geheimnisse der Titanen aufbewahrt werden.

Die Erscheinung der Eqoui ist so menschenähnlich, dass man erst bei genauem Hinsehen einige Unterschiede wahrnimmt: Sie sind durchschnittlich kleiner im Wuchs, haben eine dunklere Haut und grundsätzlich schwarzes Haar. Ihre Wangenknochen sind auffällig ausgeprägt und die Augenfarbe ist schwarz. Sie haben außerdem dreifingrige Hände und sind in der Lage, Nachkommen mit Menschen zu zeugen, bei denen Merkmale beider Spezies in veränderlichen Bestandteilen zutage treten.