SDS

Bestandteil des Metaraumantriebs an Bord von allen metaraumfähigen Raumfahrzeugen.

Der SDS muss geladen werden, bevor ein Sprung möglich ist.

Die Abkürzung ist seit so langer Zeit in Gebrauch, dass niemand mehr weiß, wofür sie steht. Oder bin ich der Einzige, der mal wieder keinen Plan hat?Iason Spyridon
Korrekt.Musashi

Opial-Antrieb

Um ins Opial zu gelangen braucht es spezielle Antriebe, die zum heliozentrischen Metaraumsprung geeignet sind und als Opial-Antrieb bezeichnet werden.

Es besteht die Möglichkeit, Antriebe für heliozentrische Metaraumsprünge zu nutzen.Odin

Millah-TAK-Antrieb

Subluminarer Antrieb genial einfacher Konstruktion mit hoher Effizienz und weiter Verbreitung.

Ich habe mal von dieser Geschichte gehört, wo ein fast 800 Jahre altes Schlachtschiff, im Raumhafen von Rodamin II landete. Die gesamte Mannschaft war während des Einsatzes gestorben und der Antrieb zerstört, doch der Bordrechner schaffte es mitten im Nirgendwo einen neuen Antrieb zu bauen, der so genial war, dass die Konstruktion bei einigen Schiffen übernommen wurde. Die Cheiron I hat einen Millah-TAK-Antrieb. TAK war der Name des Rechners, der den Antrieb erfunden und gebaut hatte und Millah der Name des Unternehmens, das an der Konstruktion ein Vermögen verdient hat. Der Rechner wurde damals mitsamt dem Schiff verschrottet.Iason Spyridon

Metaraum

Um das Reisen durch den Weltraum über lange Entfernungen hinweg möglich zu machen, war es notwendig, die zeitbedingten und energetischen Probleme zu lösen, die sich aus dem Reisen mit Geschwindigkeiten nahe, gleich oder sogar schneller als der des Lichtes ergeben hätten (FTL: Faster-Than-Light).

Als die klügsten Köpfe der Menschheit generationenlang nach den Lösungen suchten, fanden sie diese schließlich bei der Entdeckung des Metaraums. Der Metaraum ist ein Paralleluniversum, in dem einige Naturgesetze umgangen werden können, die der interstellaren Raumfahrt sonst als enorme Hürden im Wege stünden.

Als man den Zugang zum Metaraum mit technischen Mitteln ermöglichte, konnte man auf herkömmliche Antriebskonstrukte für den interplanetaren Flug zurückgreifen, bis man durch den Kontakt mit außerirdischen Spezies neue Technologien, wie z.B. verschiedene Feldantriebstechniken adaptieren konnte.

Einzige Voraussetzung für den Zugang zum Metaraum sind bestimmte Bedingungen, wie sie bisher nur in der Heliopause am Rande von Sonnensystemen vorzufinden sind, wo die Grenze zwischen Heliosphäre und interstellarem Gas den Sonnenwind auf Unterschallgeschwindigkeit abbremst.

Die Ausdehnung der Heliosphäre des Sol-Systems beträgt bis zu 150 AE (astronomische Einheiten – 1 AE=149 597 870 700 Meter oder mittlerer Abstand Sonne zu Erde). Heliosphären anderer Sonnensysteme weichen davon zum Teil erheblich ab. Daher besteht eine interstellare Reise zu einem bestimmten Planeten immer aus drei Teilen:

1. Reise innerhalb der Startheliosphäre bis zum Übergang in den Metaraum im Bereich der Heliopause.
2. Reise im Metaraum.
3. Austritt aus dem Metaraum und Reise von der Heliopause zum Zielort, wobei dieser natürlich auch außerhalb der Heliosphäre des Zielsystems liegen kann.

Um beim Eintritt in, bzw. Austritt vom Metaraum Zusammenstöße mit jeder Art von Materie (von Gasen über Raumschiffe bis hin zu (Exo-)Planeten) zu vermeiden, ist eine Kombination von dimensionsübergreifenden Sensoren und materieverdrängenden Aggregaten nötig. Dies sind notwendige Komponenten, auf die bei bestimmten Waffensystemen verzichtet wird, was zu einer verheerenden Vernichtung führen kann, durch die ganze Planeten ausgelöscht werden können (gravitonisches gerichtetes Pulsverfahren). Die Metaraumbombe ist das schrecklichste Beispiel für eine solche Waffe.

Die Reise im Metaraum erfolgt ohne wahrnehmbare zeitliche Verzögerung, sodass Ein- und Austritt in den Metaraum annähernd zeitgleich erfolgen. Für den Betrachter verschwindet ein Raumschiff beim Metaraumsprung einfach, lediglich ein rot-blaues Leuchten an den Rändern kurz vor Eintritt in den Metaraum ist unter Umständen sichtbar.

Der Raum zwischen Sonnensystemen und Galaxien ist aufgrund der eingeschränkten Zugänglichkeit des Metaraums beinahe völlig unbekannt und liegt nur im Interessenbereich von Langzeitforschungsprojekten neugieriger Spezies, die kostspielige Missionen mit unbemannten Sonden durchführen (Tiefenraumforschung). Die Einschränkungen der Claifex-Führung bezüglich der Erforschung des Tiefenraums waren jedoch sehr rigide und haben größere Projekte lange Zeit verhindert.

Spoilerwarnung NKI 15
Seitdem die VerWel diesbezügliche Verbote aufgehoben hat, erwacht das Interesse am Tiefenraum neu. Das bekannteste Forschungsunternehmen ist das ehrgeizige Quontuur-Projekt der Jolaski Tarn , mit dem Tiefenraumer Quontuur, eines der größten Raumschiffe, die je gebaut wurden.

Gaußkanone

Gaußkanonen oder auch Plasmakanonen folgen ähnlichen Prinzipien wie eine Railgun, jedoch erfolgt die Beschleunigung des Geschosses über Spulen.

Die Technologien, die hier zur Anwendung kommen, sind unterschiedlich (magnetische und nicht-magnetische Geschosse), wobei allen gemein ist, dass ihre Wirkung und ihr Energieverbrauch gleichermaßen hoch sind.

Während Gaußkanonen das Geschoss als solches intakt lassen (Ausnahme: Reibungshitze in Atmosphären), wird bei einer Plasmakanone das Geschoss von einem festen Zustand in Plasma verwandelt, was den Betrieb eines Flusskompressionsgenerators erfordert.

Die Geschwindigkeit der Geschosse kann im Vakuum bis auf mehrere hundert Kilometer pro Sekunde gesteigert werden, die Zielgenauigkeit und Schussfolge sind sehr hoch.

Diese Form der Bewaffnung ist Kriegsschiffen vorbehalten. Der nicht genehmigte Besitz solcher Waffen wird mit der Todesstrafe geahndet.

Karjoraner

Karjoraner sind eine profitorientierte, amphibische Spezies, die in den Sümpfen eines sehr großen, unwirtlichen Planeten beheimatet ist (Karjotu).

Die Lebensumstände dort machten es schon in der Frühzeit der karjoranischen Entwicklung notwendig, Rohstoffe und Güter möglichst effizient von A nach B zu bringen, um das Überleben nach einer großen Umweltkatastrophe zu sichern, die beinahe das gesamte Volk der Karjoraner ausgelöscht hätte.

Fast genauso berühmt wie ihre Fähigkeiten als Meister der Logistik ist ihr Mangel an Mitgefühl und Sorge um andere Lebewesen, ihre Artgenossen eingeschlossen. So kommt es vor, dass karjoranische Frachter Havarie erleiden, aber ein Rettungskommando mehr Sorge um die Fracht als um die Mannschaft hat, sodass manch ein Karjoraner einsam in den Tiefen des Weltraums zurückbleibt und stirbt. „Karjoraner“ ist daher unter Raumfahrern auch ein Synonym für ein Wrack mit Leichen an Bord.

TAK

Rodamin II verfügt über einen selten angeflogenen Raumhafen mit einer Werft, die selbst große Schiffe reparieren kann. Seine Bekanntheit hat der Ort dadurch erhalten, dass ein altes Schlachtschiff vor 800 Jahren eintraf, welches seine Mannschaft und seinen Antrieb verloren hatte. Der hochentwickelte Rechner schaffte es, ein Metaraumtriebwerk zu konstruieren, den Millah-TAK-Antrieb, der noch heute gebräulich ist, und brachte das Schiff damit nach Rodamin II.

Karjoranische Flotte

Die Karjoranische Flotte ist das wirksamste Logistik-Unternehmen in der Claifex und wird in seiner Effizienz nur noch von der logistischen Abteilung der militarischen Flotte der „Großen Drei“ übertroffen, wobei auch hier häufig Zweifel geäußert werden, vor allem von Karjoranern, die für ihre Überheblichkeit mindestens genauso berühmt sind wie für ihre Fähigkeiten als Logistikdienstleister.

Frachter der karjoranischen Flotte trifft man überall und jederzeit an. Ihre Schiffe sind Legion und deren genaue Anzahl ein wohlgehütetes Geschäftsgeheimnis, das einzig den Militärs der Claifex bekannt ist, die häufig auf die Dienstleistungen der Karjoraner zurückgreifen.

Burning Black

Daten zum Scoutklasse-Boot „Burning Black“:

Kapitän: Roshanara Blackburn

Crew: Gsuk Daruu

Technische Details:

  • Drei Landestützen mit Kameras und magnetischen Dämpfern.
  • Cockpit statt Brücke.
  • Trainingsraum in der Fahrzeugkammer mit Ausrüstungsschränken (einer davon mit einer Beule in Form von Daruus Rücken)+
  • Neue Wartungskriechgänge, neuer Bordcomputer und neuer Antrieb von Odin Typ: modifizierter Krayo-TC, wartungsfrei
  • Mechanoiden im Maschinenraum für Wartung: 7