Gaia-Roboter

Robotermodell der im Sol-System ansässigen Kalypso-Werke, des letzten terranischen Konzerns, der nach dem Ende des Terra-Kriegs von der Claifex geduldet wurde. Die Gaia-Roboter wurden maßgeblich von Dr. Susannah Tomasi mitentwickelt und verfügen über einen hohen Grad an Autonomie, jedoch keine KI.

Jolaski Tarn

Spezies, welche die Terraner mit der Produktion einer großen Anzahl Gaia-Roboter für die Tiefenraummission der Quontuur beauftragte.

Mars

Der vierte Planet des Sol-Systems und Sitz der Kalypso-Werke, die für die Produktion der Gaia-Roboter bekannt sind.

Nach der Verwüstung Terras wurde erwogen, den Mars ebenfalls zu zerstören. Da jedoch erhebliche wirtschaftliche Interessen durch die fortschrittlichen Gaia-Roboter bestanden, wurde dieser Plan nicht umgesetzt. Als politischen Kompromiss fror man das Terraforming im Status Quo ein, was dazu führte, dass der Mars seit Jahrhunderten eine nur teilweise funktionierende Atmosphäre aufweist.

Spoilerwarnung NKI ?
Seit dem Ende der Claifex gilt der Mars als Machtzentrum des Sol-Systems und Sitz der Übergangsregierung Terras. Den Kalimbari wurde nach dem Massaker im Opial Asyl in Basis 312 gewährt (Kalimbars Hoffnung).

Tomasi, Susannah

Dr. Susannah Tomasi, Adoptivtochter von Dr. Demi Tomasi: akademische Grade in Humanmedizin und Ingenieurwesen, Terranerin, Cyborg, leitende Führungskraft der Kalypso-Werke, Entwicklungsführung der Gaia-Modellreihe.

Spoilerwarnung NKI 4
Susannah stammt ursprünglich von Zeux, einem fast vollständig von urbanen Strukturen bedeckten Planeten, der aufgrund seiner fragwürdigen Etablissements und harten Lebensumstände für die unteren sozialen Schichten eine traurige Berühmtheit erlangte. Susannah flüchtete als Teenager auf einem Frachter, der zum Sol-System flog, um die auf dem Mars ansässigen Kalypso-Werke anzusteuern. Bei einem automatisierten Entladevorgang, der ihre Flucht als blinder Passagier von Bord begünstigte, wurde sie versehentlich von einem Ladekran angestoßen und in ein Hochspannungsnetz geworfen, was zum Verlust ihrer Arme, Beine, Augen und einiger innerer Organe sowie der Wirbelsäule führte, die allesamt durch Prothesen ersetzt wurden. Der massive Eingriff war eine psychische Belastung, die zu Selbstmordversuchen der jungen Frau führte, die erst aufhörten, als sie die notwendigen Kenntnisse zur Konstruktion von Ersatzkörperteilen nach eigenen Ideen erlangte. Sie ersetzte die äußerlich menschlich wirkenden Prothesen durch klar als solche erkennbare, künstliche Gliedmaßen, die aus dem seltenen Nefilim-Metall gefertigt wurden. Probleme mit den Prothesen und deren Ersatz sind jedoch allgegenwärtig und Susannah sucht nach Möglichkeiten, diese zu beheben.

 

Hunderteins

Einer von Iason Spyridons Gaias, die vielfach modifiziert wurden, nachdem Iason sie als Standardmodelle ohne kostspielige Extras erworben hatte. Da die Gaias zur leichteren Unterscheidung Seriennummern auf den Brustplatten eingeprägt haben, hat Iason sie einfach aufgrund der ersten Ziffern benannt, die dort zu lesen sind: 101 und 42.

Hunderteins ist ein Standardmodell-Gaia, der im Laufe seiner Betriebszeit etliche Umbauten und Modifikationen erfahren hat.

Hier ein Auszug aus seinem Betriebsprotokoll:

  • Inbetriebnahme erstmalig durch Diagnoseeinheit 20w2-B, Olympus Mons, Sol IV: Alle Funktionen einwandfrei.
  • Verkauf an Kapitän Iason Spyridon und Montage der Ladestation auf dem Raumschiff Cheiron.
  • Aufnahme des Kooperationsprotokolls mit Einheit 42, Chargennummer, 129230, Seriennummer 42-381-729Z.
  • Durchführung einer intensiven Reinigungsroutine der Sanitäreinheiten, erfolgreiche Entfernung von insektoiden Kleinstlebewesen nach Protokoll Iason Spyridon 1a: „Na, dann hol doch dieses blöde Spray aus der Kombüse und nebel die Mistviecher damit ein.“
  • 1203 Verhaltensupdates nach erster Aktivitätsphase.
  • Erster Ladevorgang nach kritischer Beinaheentladung erfolgreich eingeleitet.