Reinkarnationsmaschine

Auch RIM.

Eine Maschine, die eine Verbindung von geklonten Ersatzkörpern und gescannten Bewusstseinsmatrizen ermöglicht.

Ein Wesen, dessen Körper und Bewusstsein gescannt wurde, kann repliziert werden, mit allen zum Zeitpunkt des Scans vorhandenen Erinnerungen.

Die Technologie ist hochentwickelt und wird auf die Kalimbari zurückgeführt.

Nutzer der Technologie lassen in regelmäßigen Abständen Backups anfertigen, um dadurch relative Unsterblichkeit zu erlangen.

Opial-Antrieb

Um ins Opial zu gelangen braucht es spezielle Antriebe, die zum heliozentrischen Metaraumsprung geeignet sind und als Opial-Antrieb bezeichnet werden.

Es besteht die Möglichkeit, Antriebe für heliozentrische Metaraumsprünge zu nutzen.Odin

Kzistaha

Ursprünglicher Name der Spezies, aus denen die Kalimbari hervorgegangen sind.

Erfinder Aureols.

Überlebende gründeten zusammen mit anderen Spezies Raroneas das Opial, wo sie künstliche Welten im Void zwischen den Galaxien erschufen.

Spoilerwarnung NKI 5
Iason begegnete einer Manifestation Aureols, die sich Minkaani nannte und eine Kzistaha war, die sich selbst mittels Genmanipulation eine gelbe Haut gegeben hatte.

Äußerlich gibt es zwischen Kzistaha und Kalimbari sonst keine Unterschiede.

Kalimbari

Bekannte Vertreter:
Garsun
Sieraa
Chastarr
Guraan
Jikasta

Bekannte Orte:
Akarost V (Tempel)
Opial
Kzista (Ursprung der Kzistaha)

Auch Bruderschaft der Kalimbari, Kalimbar-Bruderschaft oder kurz Bruderschaft genannt.

Die Kalimbari gehören gründeten eine geheimnisvolle Organisation, die auf Akarost V in dunklen Kammern einer imposanten Tempelanlage ein zurückgezogenes Dasein führte, und lange Zeit an Kalimbars Chronik arbeitete, einer Chronologie über das bekannte Multiversum, die nur teilweise veröffentlicht worden ist und dadurch mehr Fragen aufwirft, als beantwortet.

Obwohl häufig Bruderschaft genannt, sind die Mitglieder weder menschlicher Herkunft noch ausschließlich männlichen Geschlechts. Das Volk der Kzistaha , aus denen die Kalimbari hervorgegangen sind, hat seinen Ursprung im untergegangenen Sternenreich Raronea und ist in seiner äußerlichen Erscheinung humanoid.

Die Kalimbari unterscheiden sich von Menschen durch ihre graugrüne bis dunkelblaue Hautfärbung und ihre ausschließlich schwarzen Haare.

Die Gesichter der Kalimbari zeigen eine Physiognomie, die an terranische Felidae erinnert.

Die Augen sind größer als beim Menschen und verfügen wie bei den terranischen Tieren, mit denen sie gerne verglichen werden, über Schlitzpupillen, was den katzenhaften Eindruck noch verstärkt.

Die Hände und Füße sind lang und kräftig. Die fünf Finger und Zehen enden in schmalen schwarzen Krallen, die in Hauttaschen zurückgezogen werden können, wenn sich nicht als tödliche Waffen dienen.

Grarakenn

Eine den Kalimbari äußerlich sehr ähnliche Spezies, was allerdings niemandem bekannt war, außer den Grarakenn und den Kalimbari selbst. Die Grarakenn hatten ein geheimes Bündnis mit den Kalimbari geschlossen und stellten Tarnidentitäten bereit, die von kalimbarischen Spionen genutzt wurden, um sich unerkannt unter den anderen Spezies der Claifex zu bewegen.

Was die Kalimbari tun mussten, um die Verschwiegenheit der Grarakenn zu gewährleisten, ist nicht bekannt, doch es ist kein Geheimnis, dass die Grarakenn zu den Spezies gehörten, die sich häufig gegen die Claifex -Obrigkeit aufgelehnt hatten.

Mit der VerWel nahmen die Grarakenn eine andere Stellung ein, doch das inzwischen bekanntgewordene Erscheinungsbild der Kalimbari führte zu Verwirrung und Verwechslungen, welche von den Grarakenn mit einer offiziellen Stellungnahme und Distanzierung von der Bruderschaft einherging.

Allomon

Botenstoff, der auf andere Spezies wirkt, ähnlich Pheromon (das nur innerhalb einer Spezies wirkt). Männliche Kalimbari senden während ihrer Paarungsphase Pheromone aus, die mehr aus Zufall bei Menschen als Allomon wirken und Aggressionen hervorrufen können.

Große Gleichung, die

Auch Kalimbars Chronik genannt.

Die Große Gleichung ist das sagenumwobene Werk Kalimbars, des Begründers der Bruderschaft der Kalimbari, die aus der uralten Spezies der Kzistaha hervorgegangen ist, welche ihren Ursprung im Sternenreich Raronea hat.

Eigentlich eine höchst komplexe mathematische Gleichung, ist die Große Gleichung auch ein Versuch, Vergangenheit und Zukunft aller Spezies in Relation zu stellen und damit Vorhersagen über zukünftige Ereignisse zu machen.

Die Große Gleichung sagte auch hervor, dass die Claifex untergehen würde, und nannte dabei Faktoren, die von dem Nefilim-KI-Kollektiv erkannt wurden.

Als der Untergang der Claifex kam, war er jedoch den Taten der Nefilim zu verdanken, was vielen Kritikern Anlass gab, die Große Gleichung als selbsterfüllende Prophezeiung zu bezeichnen.

Raronea

Raronea ist ein von Iason Spyridon und Gsuk Tar wiederentdecktes Sternenreich, dessen Existenz den Einwohnern der Claifex lange Zeit verborgen war.

Obwohl tausende von Planeten mit ursprünglich vielen unterschiedlichen intelligenten Spezies in Raronea existieren, sind dort keine lebenden, intelligenten Spezies mehr zu finden. Diese Tatsache begründet sich auf der Existenz der von den Kzistaha erschaffenen Entität Aureol, die aufgrund eines Programmierfehlers den Tod als solches bekämpfen wollte.

Raronea ist ungefähr zwölfmal größer als die Claifex.

Spoilerwarnung NKI 5
Iason Spyridon und seine Gefährten flüchteten nach dem Verschwinden des Kalimbari-Tempels nach Raronea und ließen sich dort für einige Monate nieder, damit die Pläne der Nefilim analysiert werden konnten. Während einer Erkundungsmission turmartiger Gebäude eines anderen Systems in Raronea, verlor Iason Spyridon in den Augen seiner Gefährten sein Leben. Erst die Kalimbari Sieraa konnte ihn aus dem Gefängnis Aureols befreien, wo er in digitalisierter Form eine unbestimmte Zeit existierte.
Spoilerwarnung NKI 10
Die Terraner unter Jarek Gerans Führung eroberten eines der Planetensysteme mit Hilfe der reaktivierten Nefilim und errichteten unter anderem auf Ilion Prime eine Kolonie, die jedoch nach Iason Spyridons Reinkarnation und dem Tod Jarek Gerans aufgegeben wurde.

Zeitrechnung

Die Jahre in Raronea werden fortlaufend und vereinheitlicht gezählt. Da die Geschichte des Sternenreichs jedoch sehr weit zurückgreift, ist man zur Zählung in Äonen übergegangen.

Im Jahre 2767 TSY befindet man sich in Raronea im 27. Äon Parax.

Opial

Zwischen den Galaxien existiert der Void. Als die Kalimbari, Kzistaha und andere überlebende Spezies vor Aureol aus Raronea flüchteten, suchten sie im Void einen Ort, den sie später Opial nannten. Nur über heliozentrische Metaraumreisen erreichbar, verfügt das Opial über kleine synthetische Sonnen und künstliche Welten, gestaltet nach dem Geschmack der Bewohner.

Bekannte Spezies: Kzistaha und Kalimbari, Romuni, Dschinn.

Bekannte Orte: Ranupa, Sieraas Welt. Nurriann, eine Welt mit einer Reinkarnationsmaschine.

Mars

Der vierte Planet des Sol-Systems und Sitz der Kalypso-Werke, die für die Produktion der Gaia-Roboter bekannt sind.

Nach der Verwüstung Terras wurde erwogen, den Mars ebenfalls zu zerstören. Da jedoch erhebliche wirtschaftliche Interessen durch die fortschrittlichen Gaia-Roboter bestanden, wurde dieser Plan nicht umgesetzt. Als politischen Kompromiss fror man das Terraforming im Status Quo ein, was dazu führte, dass der Mars seit Jahrhunderten eine nur teilweise funktionierende Atmosphäre aufweist.

Spoilerwarnung NKI ?
Seit dem Ende der Claifex gilt der Mars als Machtzentrum des Sol-Systems und Sitz der Übergangsregierung Terras. Den Kalimbari wurde nach dem Massaker im Opial Asyl in Basis 312 gewährt (Kalimbars Hoffnung).