Nanotechnologie

Nanotechnologie ist die Technologie zur Nutzung von Teilchen im Nanometerbereich, also im Bereich von Größen eines einzelnen Atoms bis hin zu etwa 100 Nanometer (1 Nanometer entspricht 1 milliardstel Meter), wodurch Oberflächeneigenschaften wichtiger werden, als Volumeneigenschaften – quantenphysikalische Effekte treten auf und müssen berücksichtigt werden.

Nanotechnologie und deren technische Anwendung war, ähnlich der Gentechnologie, weit fortgeschritten und durch die Claifex stark sanktioniert gewesen, mit dem Argument, es handele sich um eine schwer kontrollierbare Technologie mit unabsehbaren Folgen.

Dennoch gab es einige nanotechnische Anwendungen, hauptsächlich in den Bereichen Medizin und Fertigungstechnik, aber auch bei speziellen Geräten, z.B. in Laboren. Wesentlicher Punkt bei der Anwendung der Nanotechnik ist die Einschränkung auf hermetisch abgeriegelte Bereiche, so genannte Reaktionskammern, die von einem Kraftfeld umgeben sind, das die angewendeten Naniten nicht durchdringen können. Dadurch wird verhindert, dass es zu einer unkontrollierten Verbreitung von Naniten kommt, obwohl es auch schon schwere Störfälle gegeben hat.

Ein Problem war die Durchsetzbarkeit eines Verbots, da sehr viele Geräte in den letzten Jahrhunderten den Besitzer gewechselt haben und kein Verwaltungsorgan der ehemaligen Claifex nachvollziehen konnte, wer über nanotechnische Geräte verfügte.

Mit der VerWel endete das offizielle Verbot und auf dem Planeten Floxa II unter der Kontrolle von Erebos werden Naniten eingesetzt, um Atmosphäre und Landschaft des Planeten, gerüchteweise auch seine Bewohner zu verändern.

Atmosphärenwandler

Gerätschaften zur Wandlung der Atmosphäre eines Himmelskörpers, meist zum Zwecke der Herstellung atembarer Luft.

Die Atmosphärenwandler auf Floxa II, kilometerhohe Türme, wurden vor Jahrtausenden von den Nuou erschaffen, doch aus vergessenen Gründen stellten sie keine für Menschen atembare Luft her.

Spoilerwarnung NKI 10
Nach einem Angriff Aureols auf Floxa II erlangte Erebos Kontrolle über die Türme und nutzte sie, um ein für die meisten Sauerstoffatmer verträgliches Luftgemisch herzustellen und gleichzeitig die Naniten zu verbreiten, die den Wandel einleiteten.

Alpha-Naniten

Von Aureol erzeugte Naniten mit speziellen Eigenschaften, die sich Erebos nach einer Umprogrammierung zu Nutze macht, um Floxas Wandel durchzuführen. Eine »Impfung« mit diesen Naniten kann einen biologischen Organismus regenerieren und sogar Körperteile in Sekundenschnelle wiederherstellen.

Zurier

Bekannte Vertreter:
Moram

Intelligente Spezies, die auch auf Floxa zu finden ist.

Ich erinnere mich an Moram: Sein dunkelgrünes Haar war lang, und aus Gewohnheit, nicht aus Notwendigkeit, denn Zurier waren Sauerstoffatmer mit menschenähnlichen Bedürfnissen, trug er eine Atemmaske, die unter seinen großen, hellen Augen mit den Querpupillen klickte und rasselte. Seine Haut war teilweise von Hornschuppen bedeckt und obwohl humanoid gebaut, waren seine Bewegungen echsenähnlich – zackig aber irgendwie auch geschmeidig. Er verströmte einen Geruch von gebratenen Dingen, wobei ich nicht wusste, ob der Duft seinem Körper entströmte oder in seiner Kleidung hing. Ich kannte Zurier mehr vom Hörensagen, denn aus eigener Erfahrung.Iason Spyridon

Qunoi

Bekannte Vertreter:
Taan (und Klone, z.B. Owi)

Bekannte Orte:
Teragion III

Die von Fell bedeckten Qunoi liefen auf den Vorderfüßen und zeigten die Merkmale von Pflanzenfressern und Herdentieren.

Das Volk der Qunoi lebte Jahrtausende vor der Gründung der Claifex und war mit den Nuou verfeindet. Die Nouo hinterließen die Türme der Atmosphärenwandler auf Floxa II, wo sie noch heute in Betrieb sind, um die Naniten für Floxas Wandel zu verbreiten.

Spoilerwarnung NKI 7
Sie galten als ausgestorben, einzig der in einer Kryostasiskammer erhaltene Taan, dessen Verstand mit Computersystemen verbunden war und von ihnen erhalten wurde , sorgte mit seinem Genmaterial für eine Anzahl von Klonen, die aus seinen Zellen geschaffen wurden. Sie überließen Iason und seinen Gefährten die Karte zu einem unbekannten Metaraumnetz (der Datenwürfel der Qunoi), das von einer Spezies namens Kuarai erschaffen worden ist.

Mechanoiden

Sammelbegriff für alle synthetischen Lebewesen, die ihren Ursprung in den Schrottschluchten von Floxa II haben. Von den Wölfen und Raben Odins, über die von simplen Instinkt-Programmen geleiteten Arachnoiden und anderen Formen in den oberen Schichten der Schrottschluchten bis hin zu intelligenten Vertretern der Art wie Erebos oder dem Forumssprecher der Mechanoiden auf Floxa II.

Die Ursprünge der Mechanoiden sind unklar, doch der Nefilim Odin vermutete nach jahrhundertelangem Studium der Mechanoiden, dass diese selbsttätig in den besonderen Bedingungen Floxas II entstanden, ähnlich natürlicher Evolution, jedoch hervorgehend aus ursprünglich von biologischen Wesen konstruierten Maschinen, Robotern, Computern und deren Softwarecode.

Schrottschluchten

Bezeichnung für jene Orte auf Floxa II, die sich durch jahrtausendelange Ablagerung von schrottreifen Raumschiffen, Maschinen, Robotern und anderen Dingen ergeben haben. Die Seitenwände der Schrottschluchten werden oft durch Flanken teilweise zerlegter Raumschiffe gebildet. Die Schrottschluchten heißen so, weil sie nicht selten über viele Kilometer in Länge und Tiefe bis zur fast vollständig bedeckten Oberfläche Floxas reichen, auf denen die Fundamente der Atmosphärenwandler zu finden sind.

Je tiefer man in die Schrottschluchten eindringt, umso größer ist die Gefahr, den Bewohnern Floxas zu begegnen. Findet man an der Oberfläche überwiegend Gangmitglieder und Crews gelandeter Schiffe, leben in den mittleren Schichten schon die mit den Gangs befeindeten Stämme, die ihre Gebiete befestigt haben und verteidigen.

Weiter unten, wohin nur noch wenig bis gar kein Tageslicht vordringt, leben die Mechanoiden .

Durch die Veränderung Floxa s, bedingt durch Erebos ‚ Wandel, verändern sich auch die Schrottschluchten, doch die schiere Masse von Schrott, die sich im Laufe von Jahrtausenden auf Floxa angesammelt hat, bleibt erhalten und auch die tiefsten Orte gelten immer noch als unentdeckt.

Forum

Ein Ort auf Floxa II.

Spoilerwarnung NKI 10
Das Forum ist ein neuer Ort auf Floxa. Es stellt sein Zentrum dar, den Versammlungsort, an dem Vertreter aller Gruppen sich zusammen mit Erebos beratschlagen und Entscheidungen getroffen werden. Beschreibungen der Örtlichkeit erklären, dass sie aus vorhandenem Material, also Raumschiffschrott erbaut wurde, jedoch im Inneren aus neuen Materialien. Als Architekt wird Odin genannt, der bereits für andere Bauwerke auf Floxa verantwortlich war. Dem Ort vorgelagert ist ein neuer Raumhafen mit Tower.

 

Floxa II

Auch der »Schrottplatz« genannt. Der Planet wird seit Jahrtausenden als Schrottplatz benutzt und Schichten über Schichten alter Raumschiffe, Fahrzeuge, Maschinen und Roboter stapeln sich kilometerhoch auf der gesamten Oberfläche, die fast nirgendwo erkennbar geblieben ist.

Vor Jahrtausenden waren hohe Türme mit Vorrichtungen zur Wandlung der Atmosphäre errichtet worden, von einer für lange Zeit unbekannten Spezies, deren Identität (Nuou) mittlerweile nur Iason und seine Gefährten erfahren konnten.

Die Atmosphäre war jedoch für kaum eine Spezies atembar und so kam es zur Nutzung des Planeten als Schrottplatz. Während der Claifex-Periode gab es eine Orbitalstation für verbannte Partik, die im Laufe der Jahrhunderte durch immer mehr angedockte Schiffe erweitert worden war. Die Orbitalstation verwaltete lange Zeit den Verkehr auf Floxa, hatte aber keine echte Befehlsgewalt.

Auf Floxa selbst landeten viele kleine und mittlere Schiffe in Privatbesitz, deren Eigner sich auf günstige Weise Ersatzteile beschaffen wollten oder mussten.

Auf der Oberfläche herrschten früher die Gangs, lose und gewalttätige Zusammenschlüsse von allen möglichen Flüchtlingen und Kriminellen, die sich Fahrzeuge aller Art beschafft oder gebaut hatten, um Jagd auf die Crews gelandeter Schiffe zu machen.

Unter der Oberfläche, in den oberen Schichten der Schrottschluchten, leben immer noch die Stämme, die inzwischen in Floxas Rat vertreten sind.

In den tiefsten Ebenen finden sich die großen Mechanoiden, synthetische Lebewesen von mehr oder weniger entwickelter Intelligenz. Sie entstanden, als sich zufällig generierter, viraler Code über immer noch funktionierende Computersysteme und Funknetze in den Wracks verteilte und anfing, Eigenleben und schließlich mechanische Körper zu entwickeln.

Spoilerwarnung NKI ?
Der Mechanoid Erebos herrschte über die Mechanoiden, bis er durch einen Sieg über Aureols infiltrierendes Alpha-Nest die Kontrolle über den gesamten Planeten erlangte. Seit die VerWel den Status von Floxa II als eigenständige Welt anerkannt hat, festigt sich der Ort mehr und mehr. Eine große Anzahl Terraner, Piraten und ehemalige Gefolgschaft Jarek Gerans, aber auch etliche andere Spezies haben hier ein Refugium gefunden.