Cheiron I

Iason Spyridon benannte sein erstes eigenes Raumschiff inspiriert durch die Geschichten seiner Großmutter, nach »Cheiron«: In der griechischen Mythologie ist er ein Sohn des Kronos und der Philyra, Halbbruder des Zeus und einer der Kentauren – ein Mischwesen, das jedoch intelligenter und gebildeter war, als der durchschnittliche Kentaur. Er soll den Helden Jason ausgebildet haben, galt als unsterblich, bis er durch einen Trick oder ein Versehen von Herakles vergiftet wurde und aufgrund seiner Qualen der Unsterblichkeit entsagte.

Das terranische Sternbild Zentaur ist nach Cheiron benannt.

Die Cheiron I wurde auf Gunda IV gebaut, einer Wasserwelt, und verfügt über spezielle Wasserverdrängungsschilde und einen stromlinienförmigen Rumpf. Eine zweite, offene Brücke auf der äußeren Hülle kann zusammen mit dem Wasserverdrängungsschild beim Unterwassereinsatz genutzt werden.

Ein großer Frachtraum, ein Labor mit Enteisungsanlage, ein Aussichtsdeck und weitere Räume, wie Kabinen, eine Kombüse usw. beherbergen Mannschaft und Passagiere. Gleitschächte und Rampen verbinden die unterschiedlichen Decks miteinander. Eine spezielle Kabine für den Kapitän bietet diesem mehr Platz.

Spoiler (NKI 4)
Die Cheiron I wurde von den Kalimbari stark beschädigt und notdürftig von dem Nefilim Odin repariert. Sie landete sicher im von Aureol kontrollierten Sternensystem Raronea auf Liparr, wo sie immer noch steht
Spoilerwarnung NKI 27
Im Februar 2767 TSY kommt es zur vollständigen Zerstörung der Cheiron I, als diese durch einen nanitischen Umwandlungsprozess in ihre atomaren Bestandteile zerlegt wird.